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Moneyguide zum Thema Rentenfonds

Was sind Rentenfonds überhaupt?

Kurze Info über "Rentenfonds"


Rentenfonds bilden neben den Aktien- und Immobilienfonds eine der drei größten Gattungen der Fondsanlage. Dabei gelten sie als weitaus konservativer und sicherheitsorientierter als die Aktienfonds, wobei allerdings die Renditemöglichkeiten auch nicht an die Gewinnchancen des Aktienmarktes heranreichen. Da man bei der Geldanlage aber immer diversifizieren sollte, um die Risiken zu verringern, gehören die Rentenfonds in jede vernünftige Anlagestrategie hinein.

Die Manager der Rentenfonds investieren das Geld in festverzinsliche Wertpapiere. Darunter versteht man Anleihen, die entweder von Staaten oder auch von Unternehmen ausgegeben werden und mit einem festen Zinssatz und einer festen Laufzeit versehen sind. Die Gewinne der Rentenfonds entstehen zum einen aus der Zinszahlung der einzelnen Wertpapiere und zum anderen aus dem Handel mit verschiedenen Anleihen, die während ihrer Laufzeit aufgrund von Änderungen des allgemeinen Zinsniveaus in ihrem Kurswert sinken oder steigen können, wodurch die Fondsmanager auf diesem Weg weitere Gewinne für den Fonds einfahren können. Risiken bei den Rentenfonds bestehen zum einen durch den Kursverfall einzelner Anleihen, was passieren kann, wenn der Zinssatz am Markt steigt und die aktuell im Fonds enthaltenen Anleihen aufgrund eines noch niedrigeren Zinssatz nicht mehr so attraktiv sind. Ein weiteres Risiko ist das so genannte Bonitätsrisiko, wenn man sich aufgrund schlechterer wirtschaftlicher Situationen nicht mehr sicher sein kann, ob ein Staat oder ein Unternehmen am Ende der Laufzeit einer Anleihe in der Lage ist, den Wert der Anleihe oder auch die Zinsen zurückzuzahlen.

Wenn Rentenfonds in ausländische Anleihen investieren, kann es auch zu Währungsrisiken kommen, wenn die Währung des entsprechenden Landes an Wert verliert.