Moneyguide

Ihr Finanzhelfer im Web

Moneyguide zum Thema Immobilienfonds

Was sind Immobilienfonds überhaupt?

Kurze Info über "Immobilienfonds"


Neben Geldmarkt-, Renten- und Aktienfonds, hat man als Anleger auch die Möglichkeit, sein Kapital in Immobilienfonds zu investieren. Hier muss man zwischen den geschlossenen und den offenen Immobilienfonds unterscheiden. Während die geschlossenen Immobilienfonds eher als Steuersparmodell genutzt werden und nur für einen bestimmten, etwas risikoreicher eingestellten Anleger, sinnvoll sind, können offenen Immobilienfonds von nahezu jedem Kunden genutzt werden. Die Anteile des Immobilienfonds werden hier unbeschränkt und zeitlich unbefristet ausgegeben und der Kunde kann sein im Bestand befindlichen Anteile auch jederzeit verkaufen.

Wie man vom Namen her bereits erkennen kann, investieren die Immobilienfonds das Kapital der Anleger in den Kauf von Immobilien. Dabei handelt es sich in erster Linie um gewerblich genutzte Immobilien. Die Erträge des Fonds bestehen aus Miet- und Pachteinnahmen, sowie aus den erzielten Gewinnen durch den Kauf und Verkauf der Immobilien. Der Anleger kann sich im Rahmen des Immobilienfonds also bereits mit geringem Kapitalaufwand an der möglichen Wertentwicklung und den Erträgen aus Immobilien beteiligen. Da die Risikostreuung auf bei dieser Art von Investmentfonds im Vordergrund steht und bei solide arbeitenden Immobilienfonds auch eine fundierte Risikoanalyse der jeweiligen Immobilie stattfindet, gelten die Immobilienfonds vom Grundsatz her als relativ sichere Anlageform. Allerdings sind auf der anderen Seite auch die möglichen Renditen etwas beschränkt (zum Beispiel im Vergleich zu Aktienfonds). Die durchschnittliche Rendite eines Immobilienfonds wird mit rund 5-6 Prozent pro Jahr beziffert.